Blick aus meinem Fenster
Ergebnis.

Wir nehmen eins und eins,

als ewiges Ergebnis.

Du bist jedoch das x,

eine ständige Variable in meinem Kopf.

Soll ich dich multiplizieren,

dividieren oder ignorieren?

 

Soll ich rechnen ohne dich?

Du bist ein ewiges Unterfangen,

ohne zufriedenstellendes Ergebnis.

Wenn ich dich multipliziere,

bist du das gewünschte Resultat –

mit ernsten Wirkungen.

 

Wenn ich dich dividiere,

wäre das Ergebnis gefälscht –

ein geglaubter Trugschluss,

dich teilen zu müssen.

 

Wenn ich dich ignoriere,

ist mein Herz ein stilles Wasser –

mein Kopf voll Fantasie.

Du bist die Variable in meinem Leben;

Ein Erfolg.

 

... zankapfel ...

14.9.09 10:25


Das Band der Freundschaft.

Die Liebe geht über die Liebe hinaus, wenn man begreift, dass es etwas gibt, was stärker sein kann.

Eine Verbindung, ein Gefühl - die Möglichkeit, über alles zu lachen; die Rücksicht und der Respekt voreinander und zueinander. Die Aussicht, süße Sehnsucht zu empfinden, weil man weiß, das Wiedersehen wird beginnen, wie der letzte Abschied endete.

Eine Freundschaft gespeist von mehr Substanz als die ewige Liebe - ein Aneinanderlegen, ein Zueinander gehen, fremdes Rückgrat aufrichten - die Seele ruhen lassen; miteinander, alleine, doch niemals einsam.

Es ist keine Aufopferung, kein Verlust des eigenen Ichs, keine Einschränkung - nur Freiheit - Selbstbestimmung, etwas frei zu wählen und stets Erkenntnis zu erlangen - in welchem Tun auch immer.

Es ist der Weg, der Ewigkeit ebnet.

Liebe ist ein Trost - die Hoffnung, niemals verletzt zu werden.

Liebe ist ein Halt - die Erwartung, niemals verlassen zu werden.

Liebe ist ein Geben - die Aussicht, niemals nichts zurück zu bekommen.

Liebe ist ein Traum - die Annahme, niemals vergänglich zu sein.

Doch Liebe vergeht, der Alltag bleibt - ein ständiges Verharren auf alten Zeiten, auf versprochener Treue, auf genommener Freiheit.

Es bleibt die Angst, verletzt und verlassen zu werden - es bleibt die Furcht, nichts mehr zu bekommen und die Sorge davor, dass es vergeht.

Es bleibt die Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunft, wenn man erkennt, dass es Dinge geben kann, die über die Liebe hinaus gehen.

... zankapfel ...

 

20.9.09 20:41


Das Spiel

Du reichst mir das Herz,

ich nehme es nicht?

Du reichst mir deine Seele,

ich achte sie nicht?

.

Ich schände dein Gefühl,

lebe nur für mich,

denn ich muss sagen,

ich liebe dich nicht.

 

Du schenkst mir Juwelen,

lächelst mich an

und ich muss sagen,

ich scheiter daran.

 

Ein Ekel überfährt mich,

beim Blick in dein Gesicht,

denn ich muss sagen,

ich mag dich nicht!

 

Du störst, wo du kannst,

willst Antwort von mir,

aber ich muss sagen:

Ich würd' spiel'n mit dir!

 

Es ist hoffnungslos,

dieses müde Denken,

jemand wie ich es bin,

würde sein Herz verschenken.

 

Aufdringlich und nervend

ist deine Liebe zu mir,

also muss ich sagen:

Arbeite an dir!

 

... zankapfel ...

20.9.09 21:00


Mein Mädchen.

Ich sehe zu,

wie mein Mädchen leidet -

unter dir.

Ich gebe ihr Kraft.

 

Es ist dir nicht bewusst,

wie sehr ihr Herz brennt -

nach dir.

Ich heiter sie auf.

 

Ich trockne die Tränen,

die sie weint -

wegen dir.

Ich stärke ihr Herz.

 

Es ist das Lächeln,

das sie nur spielt -

dank dir.

Lacht über dich.

 

Ich will sie halten,

wenn sie sich sehnt -

nach dir.

Fühle den Schmerz in ihr.

 

Du vergeudest ihre Zeit;

du bist der Dolch in ihrem Herzen

und obwohl du nicht weißt,

dass es dich gibt in ihr;

weiß sie im Innern,

dass es ohne dich nie mehr geht.

Mein Verstand ist König -

ich gebe ihr alles;

sie nimmt es -

packt es behutsam neben mein Herz.

... zankapfel ...

21.9.09 16:46


Gedankenschlucht

Du rückst weit vor zu mir –

In meine reine Schlucht der Gedanken:

In Erinnerung? –

In permanente Verdrängung?

 

Du bist der Schatten meiner Sehnsucht,

der rasante Wechsel von Gefühl und Vernunft:

Die Zuneigung und die Kälte –

Die Ignoranz und das Feuer.

 

Es pulsiert mein Körper in deinen Armen,

du ziehst meinen Leib zu dir.

Dein Atem lässt deine Wogen fluten,

auf vornehmste Weise.

 

Deine Stimme so rein wie deine Augen –

Du steigst hinab,

rettest meine Bilder –

die Gedanken in der Schlucht.

 

... zankapfel ...

 

30.9.09 13:49







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