Blick aus meinem Fenster
Zeitgedanke

Aus trostlos braun-schwarzen Herbstes Tagen

Stellen sich mir unbeantwortete Fragen.

Was war, was ist und was wird sein?

Ist dies alles Verschwendung? Ist es Mein oder Dein?

Ich sehe Blitze rastlos über Berge gleiten

und Wünsche einen wüsten Weg beschreiten,

ungehalten und ganz ohne Scheu,

bleibe jedem Gedanken an müde Zeiten treu.

Besteige die Höhen und falle in die Täler,

doch weise und bedacht; du bist der Wähler

deiner eigenen Wege; und was wird kommen,

es macht dich glücklich oder gar beklommen.

Denn ziellos streifst du durch enge Gassen

kannst Gedanken, Wünsche, Vergangenes nicht fassen.

Doch trau dich und öffne die Seele, die Augen

und wehre dich gegen Geister, die dich aussaugen;

triste Gestalten verführen dich, versuchen zu rauben,

was du gewillt bist zu glauben.

Kannst du auch nicht trennen Realität und Traum,

denn trenne dich geistig von Zeit und Raum.

Für nur einen Moment sei allein dein Gebieter

und deines eigenen Herzens Mieter.

Verschließe Türen, Fenster, Augen und Ohren,

denn für zeitlose Gedanken sind wir geboren.

 

... whisker ...

... zankapfel ...

23.6.09 18:58
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Maccabros / Website (23.6.09 19:42)
Ein doppeltes Gedicht,
zweifache Zeilen,
sie haben Gewicht,
das eine trennt,
das andere schließt,
ein Zeilenstau,
ein Satz, der fließt...


© Maccabros


Whisker / Website (28.6.09 15:46)
Wenn sich der Vorhang hebt
und die Erde erbebt
von den Schritten und dem Beifall
des Publikums glorreichen Einfall,
die Hände zu erheben
und Anerkennung zu geben,
dann kannst du wissen,
hier möcht ich dich nicht missen.

Ein langer Moment in dem
wir des Abends, ganz bequem,
im Bette liegend noch lange lachen
und über das Stück Gedichte machen.
Ohne Sinn und weniger Verstand
sind Augenblicke dir ins Herz gebrannt;
soll Freude die Trauer begleichen
und Tränen wieder in Höhlen weichen.

Worte sind hier eigentlich nichtig,
nur eins: du bist mir wichtig, richtig!

Ich gebe dir mein Ein, mein Alles,
und willst du es nicht, so soll es
eben nicht gewesen sein.
Ich bleibe bei dir,
im Jetzt und Hier,
du weißt, ich bin Dein.

(Oh, wie schön, nicht?)

Ich umarme dich, Liebchen.

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