Blick aus meinem Fenster
Verloren

Das Ziel vor Augen lässt mich ermüden,

alles Erreichte scheint nur Vergangenheit –

schon längst unter der Gegenwart zusammengesackt.

 

Nichts, woran es sich zu halten lohnt,

ein Trott, dem man schweigend dient.

 

Bitten – Fragen - Hinterfragen,

Geständnisse – Verträge - Nachdenken;

Wiedersehen – Erkennen - Bemühungen;

Verführung – Sucht – Entscheiden.

 

Versuchen stark zu sein,

Vorgenommenes einzuhalten,

doch im falschen Moment erwischt,

wandeln sich Vorhaben zu Schattenspielen –

versunken im Rade des Augenblicks.

 

Ich diene einer vergessenen Kraft –

in Erinnerung an verlorenes Glück.

 

... zankapfel ...

19.8.09 16:17
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Whisker / Website (25.8.09 19:28)
"Verlorenes Glück" ...
In manchen Momenten sieht man alles zu düster.

Wenn man nach Edgar Allan Poes Auffassung von richtiger Dichtung ausgeht, muss man annehmen, dass du nicht in dieser düsteren Stimmung warst, als du diesen Text verfasstest; dass du nur einen bestimmten Effekt erzeugen wolltest.

Aber du meintest letztens zu mir, wir seien noch Stürmer und Dränger in unserer Poesie und es braucht noch mehr, um darüber hinweg zu kommen.

Außerdem bin ich ja nich blind und naiv ... ich weiß ja wie es dir geht. Und, was das Wichtigste ist, ich auch, wie es dir JETZT geht. Nämlich besser

Olle Eddie ist ein Halunke, wenn er durch seine methodische "Hinters-Licht-Füren"-Taktik den Leser beeinflussen will.
Wir sind fürs Schreiben gemacht, welches UNS gut tut.

Kuss und Schluss.

- Whisker -


Whisker (25.8.09 19:29)
"Füren" bitte mit "h" :P

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