Blick aus meinem Fenster
Das Spiel

Du reichst mir das Herz,

ich nehme es nicht?

Du reichst mir deine Seele,

ich achte sie nicht?

.

Ich schände dein Gefühl,

lebe nur für mich,

denn ich muss sagen,

ich liebe dich nicht.

 

Du schenkst mir Juwelen,

lächelst mich an

und ich muss sagen,

ich scheiter daran.

 

Ein Ekel überfährt mich,

beim Blick in dein Gesicht,

denn ich muss sagen,

ich mag dich nicht!

 

Du störst, wo du kannst,

willst Antwort von mir,

aber ich muss sagen:

Ich würd' spiel'n mit dir!

 

Es ist hoffnungslos,

dieses müde Denken,

jemand wie ich es bin,

würde sein Herz verschenken.

 

Aufdringlich und nervend

ist deine Liebe zu mir,

also muss ich sagen:

Arbeite an dir!

 

... zankapfel ...

20.9.09 21:00
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


baneri97 / Website (20.9.09 21:05)
woah, ist das harter tobak, aber stimmt, wenn einer mit der liebe nervt, kann man echt an die decke gehen. klingt bissl wie die prinzen ^^


TeiXeR (20.9.09 21:17)
Mal was GANZ anderes von dir. Liest sich frisch und unverbraucht. Find ich toll, diese Wandlungsfähigkeit.
Mal gucken, was du in Zukunft noch hinkriegst und in welche Themengebiete du noch vorstößt ;-)


Whisker (21.9.09 15:07)
Hoffnungslos, dass du dein Herz verschenkst?
Ich bitte dich!
Das hast du in deinem Leben schon oft getan.
Vielleicht nicht das ganze Herz, nein, das vielleicht nie.
Aber immer Teile davon.

Verrückt, wie sich ein positives Gefühl am Anfang, so unbeholfen und unschuldig es auch war, nun so grotesk ekelerregend anfühlen kann.

Ich bin da. Für dich immer.


zankapfel (21.9.09 16:14)
Einmal - einmal ganz.
Sonst - magt sein in Teilen; innerhalb des Gedichts eher nur auf den EINEN Adressaten bezogen. Sonst weiß ich wohl, sehr gut, dass ich es kann.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen





Gratis bloggen bei
myblog.de