Blick aus meinem Fenster
Schönheit

"Words, Wide Night"

Somewhere on the other side of this wide night
and the distance between us. I am thinking of you.
The room is turning slowly away from the moon.

This is pleasurable. Or shall I cross that out and say
it is sad? In one of the tenses I singing
an impossible song of desire that you cannot hear.

La lala la. See? I close my eyes and imagine
the dark hills I would have to cross
to reach you. For I am in love with you and this

is what it is like or what it is like in words.

Carol and Duffy

Es sind Worte einer fremden Sprache.

Einer Sprache, der ich mächtig bin.

Also kann ich jene Worte verstehen.

Den Sinn.

Doch verbinde ich mit diesem Gedicht mehr als das.

Eine schöne Stimme, die sie mir vorträgt.

Ein Buch.

Glück.

Ein kleines Zeichen des Glücks.

Und noch mehr.

Noch mehr.

So viel.

28.2.09 00:18


Frei.

Nichts bekleidete sie - nur zwei goldene Ohrringe.

Schönheit, die beide Augen fesselt.

Nur durch Blicke verhüllt und gewärmt. 

... zankapfel ...

 

31.7.08 17:39


Gefunden.

Novalis

Das allgemeine Brouillon

Nr. 686

 

Jede künstliche Gestalt - jeder erfundene Charakter hat mehr oder weniger Leben - und Ansprüche und Hoffnungen des Lebens.
Die Gallerieen sind Schlafkammern der zukünftigen Welt. -

Der Historiker, der Philosoph und der Künstler der zukünftigen Welt ist hier einheimisch - er bildet sich hier und er lebt für diese Welt. Wer unglücklich in der jetzigen Welt ist, wer nicht findet, was er sucht - der gehe in die Bücher- und Künstlerwelt - in die Natur - diese ewige Antike und Moderne zugleich - er lebe in dieser Ecclesia pressa der besseren Welt. Eine Geliebte und einen Freund - Ein Vaterland, und einen Gott findet er hier gewiss - Sie schlummern, aber weissagenden, vielbedeutenden Schlummer.

Einst kommt die Zeit, wo der Eingeweihte der besseren Welt, wie Pygmalion, seine um sich geschaffene und versammelte Welt, mit der Glorie einer höhern Morgenröte, erwachsen und seine lange Treue und Liebe erwidern sieht.


19.6.08 20:11


Bittersüß.

Erinnerst du dich an den Schwan?

Dem du ängstlich gegenüberstandest.

Erinnerst du dich an die zwei kleinen Enten?

Schwarz und weiß.

Putzend am Rand des Sees.

Zitternd – kaltes Wasser.

Regen, Niesel – unter einem Schirm geborgen.

 

Erinnerst du dich an das Bild?

Oder zwei oder drei.

Erinnerst du dich an die Höhle im Baum?

An den Geschmack von Kokos auf der Zunge,

gepaart man der dichten Schicht Schokolade.

 

Und nun sind die Erinnerungen in einen

- Rahmen gefasst

– getragen von einer roten Wand.

 

Aber:

Ketten wurden abgelegt.

 

... zankapfel ...

 

 

17.4.08 19:11


"Es ist wahr!"

Wenn eine Blume alles sagt,
was man nie zu Worte gebracht hat.
Sie würde auf meinem Grabe liegen. 
Aus nur einer Hand entglitten.
Das werde ich nicht.
 Was wäre ich dumm.
Und feige.
18.3.08 21:31


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