Blick aus meinem Fenster
Liebe

"Deine weiche Haut, dein reines Wesen..."

In der gestrigen Nacht -

wurde eine Frage gestellt,

geformt auf deinen Lippen:

Was ist anders an dir als an anderen Frauen,

die jemals in mein Leben traten?

 

Schon der erste aller Gedanken soll dir zeigen,

in welch' Spötteln ich verfalle,

wenn ich an diese flüchtigen Begegnungen

und vergangenen Schwärmereien denke:

keine von ihnen je würde die Antwort -

auf diese Frage wert sein.

(Und schon gar nicht könnte ich es so in Schrift fassen.)

 

Schon als wir damals die ersten Worte wechselten,

regte sich in mir eine warme Zufriedenheit,

die bis zuletzt ungedeutet in mir ruhte;

bis zum ersten "Augen"-Blick -

denn in diesem

- möchtest du es glauben oder nicht -

verfiel ich schon deiner reizenden Gestalt.

 

Du bist würdevoll –

und behandelst mich so in gleichen Teilen.

 

Du bietest mir die Stirn –

in argumentativ hochwertigen Strukturen,

ohne mich zu verägern.

 

Du spendest in hoffnungsloser Stunde Kraft,

die ich dir zurückgebe,

wenn du sie nötig hast.

 

Du besinnst dich auf das Schöne,

teilst deinen Optimismus mit mir,

auch wenn du vorgibst,

eine kleine Realistin zu sein.

 

Du bist:

heiter, schwungvoll, munter,

lebensfroh und doch manchmal –

ein Hauch melancholisch.

 

Du gibst unseren schwungvollen Momenten

die richtigen Farben.

 

Du behandelst mich wie deinen teuersten Schatz,

bist aufmerksam, hilfreich und rücksichtsvoll.

 

Du hast:

Das schönste Lächeln,

die reizvollsten Augen,

den weichsten Mund,

den lebhaftesten Charakter,

die fantasievollste Ruhe,

den klügsten Humor,

die anmutigste Erscheinung

und die schönsten Hände –

all jener Frauen,

an die kein Herz mehr denken kann,

wenn er je deine Liebe und Nähe genießen durfte.



Doch die wahre Bedeutung all dessen,

was dich zu meiner Frau macht,

sollte nur die „Eine“ sein:

Du liebst mich so sehr,

wie ich dich liebe,

mein kleines Wunder.


„Hat ja lange genug gedauert...“

... zankapfel ...


18.9.08 08:34


Fundstück der Wahrheit.

Die Liebe ist langmütig und freundlich,

die Liebe eifert nicht,

die Liebe treibt nicht Mutwillen,

sie bläht sich nicht auf;

sie verhält sich nicht ungehörig,

sie sucht nicht das Ihre,

sie lässt sich nicht erbittern,

sie rechnet das Böse nicht zu;

sie freut sich nicht über Ungerechtigkeit,

sie freut sich aber an der Wahrheit;

sie erträgt alles,

sie glaubt alles,

sie hofft alles,

sie duldet alles.

 

Die Liebe hört niemals auf.

Korinther 13,4-8a

 

16.9.08 15:46


Zwei Kirschen -

... so verschieden;

doch im Geschmack

ganz gleich -

ungetrennt,

vereint. 

 

Liebe heißt:

aufeinander zugehen,

so weit wie möglich,

einander Raum geben,

so weit wie nötig.

Und Tag für Tag miteinander wachsen,

denn nur wenn wir zusammen wachsen,

können wir auch zusammenwachsen.

Jochen Mariss

 

 

Denn die Liebe ist es,

die meine Seele heilt

und unsere Seelen vereint. 

Zusammenwachsen.

Zusammenwachsend.

Stetig.

Ewig.

Erst dann:

Zusammengewachsen. 

In schönster Eintracht -

von Liebe geprägt. 

... zankapfel ... 

 

9.9.08 21:10


Zartbitterschokolade mit süßem Nachgeschmack.

Die Lücke ist so klein,

zwischen dem, was man tun muss und dem,

was man tun will.

Eine winzige Nische,

die bei näherer Betrachtung lachhaft scheint.

 

Die Balance zu halten,

gelingt den wenigsten,

sie rutschen entweder in die uneingeschränkte Selbstlosigkeit,

dienen aus der Lust zu dienen heraus – lieben blind;

oder (was in den meisten Fällen geschieht)

geben sich dem hässlichen Egoismus hin.

 

Wer jedoch einmal abrutscht ist,

dieses maßlose Glück hatte,

hinein in diesen lächerlich kleinen Spalt zu gleiten

und dem damit ersichtlich wird,

dass es weitaus mehr gibt,

als das eigene Ich oder den Willen der anderen;

denen der eigene Reichtum genauso wichtig oder unwichtig erscheint,

wie der Reichtum anderer;

oder die erkennen, dass man selbst erst dann Mensch ist,

wenn man den Unmensch in sich beherrscht,

nur der kann auf seine Liebe verweisen.

 

Die Liebe zu seinen Mitmenschen.

Die Liebe zu seiner Welt.

Die Liebe zu Tier, Haus und Hof.

Die Liebe zur Familie.

Die Liebe zu seinen Freunden.

Oder einfach –

Die Liebe zu nur einer Person,

die in manchen Momenten alles zu sein scheint.

 

Und wenn man sich dazu bekennt,

dann ist man bereit zu sagen

(und das kommt jetzt aus den Tiefen meines Herzens):

 

Ich strebe nach einer Zukunft mit dir,

die wir mit vier Händen aufbauen

und mit vier Füßchen betreten werden,

bis es vielleicht in Jahren schon acht an der Zahl sind;

Eine Zukunft, in der wir einander helfen, stützen, auseinandersetzen

und uns stets neu ineinander verlieben werden,

weil wir Neues entdecken und Altes wiederfinden.

Es wird eine Zeit, in der wir einander altern sehen

und über die neuen Fältchen und gräulichen Haare des anderen lächeln werden.

Eine Zeit, in der wir Brücken suchen müssen,

sie zu überqueren haben und nicht hinunter schauen dürfen.

Es wird eine Zeit kommen, in der wir zusammen zurück schauen,

uns erinnern, weinen und lachen werden.

Und der Beste Weg hinein in dieses Abenteuer –

Scheint zu laufen wie das Leben;

Nämlich jeden Tag ein Stück weiter,

ganz nach dem Motto:

Lebe den Tag!

 

Lebe den Tag mit mir –

den Monat –

das Jahr –

ein ganzes Leben lang.

 

Du und ich –

Wir.

 

Denn ich liebe dich.

 

Können wir das schaffen?

 

... zankapfel ...


31.8.08 19:41


Neue Adresse.

Wenn das jetzt Hürdenlauf ist,

dann gelingt es uns doch recht gut,

sie mit Leichtigkeit zu überspringen?!

 

Das Leben ist doch momentan -

ein einziger Hürdenlauf. 

Und endlich folgen nach den Tagen der Angst

mal Tage der Freude und Liebe.

 

... zankapfel ... 

26.8.08 12:35


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